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Multiple Sklerose

Leitung: Prof. Dr. B.C. Kieseier
                Univ.-Prof. Dr. O. Aktas
                Univ.-Prof. Dr. N. Göbels
Ansprechpartnerin: Frau Stritzel
Terminvergabe unter 0211-81-18412
Email: multiplesklerose@uni-duesseldorf.de
Fax: 0211-81-18485


Profil

Die Diagnose einer Multiplen Sklerose führt häufig zu erheblichen Veränderungen im Leben der Betroffenen. Dabei ist es wichtig, guten Ärztlichen Rat und Empfehlung zu erhalten.

Unsere Spezialsprechstunde für Multiple Sklerose bietet dabei Unterstützung für folgende Fragestellungen, die häufig eine ausführlichere Erörterung erfordern:

  • Klärung oder Sicherung der Diagnose („zweite Meinung“);
  • Abgrenzung der Diagnose gegenüber verwandten Diagnosen wie z.B. einer Neuromyelitis optica (Devic-Syndrom);
  • Besprechung und ggf. Einleitung einer vorbeugenden (prophylaktischen) medikamentösen Behandlung nach aktuellsten Stand der Wissenschaft;
  • Planung und Durchführung therapeutischer Maßnahmen bei bestehenden Beschwerden (z.B: Spastik, Schmerzen, Blasenfunktionsstörungen, vermehrte Müdigkeit);
  • Teilnahme an Studien zur Erforschung der Ursachen bzw. der Behandlung der MS.

Diese Sprechstunde verstehen wir als Ergänzung des Angebots ambulant tätiger neurologischer Kollegen, mit denen wir in ständigem Austausch stehen. Für die Vorstellung in unserer Sprechstunde ist daher eine direkte Überweisung von Ihrem Neurologen notwendig; alle anderen Überweisungsformen sind nicht möglich. Unser Zentrum ist zertifiziert gemäß den Vorgaben der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (www.dmsg.de).


Klinische Studien bei Multipler Sklerose

Die Durchführung von klinischen Studien dient dazu, die Krankheitsprozesse besser zu verstehen, um auf dieser Grundlage verbesserte Therapien entwickeln zu können. Unsere Studien im MS-Bereich gliedern sich daher auf in folgende Bereiche:

  • Beobachtungsstudien: Wir untersuchen entweder zu einem gegebenen Zeitpunkt (Querschnittsstudie) oder im Verlauf (Längschnittsstudie) die Veränderungen, die im Rahmen der MS im Immunsystem wie auch im Nervensystem auftreten. Dies geschieht mit Hilfe von Blutproben und der Anwendung modernster Bildgebung. Ziel ist es, durch eine verfeinerte Kenntnis dieser Veränderungen bessere Vorhersagen für den Krankheitsverlauf zu treffen. Für die Bildgebung arbeiten wir eng mit den Forschungszentrum Jülich (www.fz-juelich.de) zusammen.
     
  • Therapiestudien: Wir bieten die Teilnahme an Studien zur Erprobung neuer Medikamente zur Behandlung der MS an. Die Teilnahme ist prinzipiell möglich sowohl für bislang unbehandelte Patienten als auch für Patienten, die bereits mit bereits zugelassenen Medikamenten (wie z.B. Interferon-beta oder Glatiramerazetat) behandelt werden. Dabei suchen wir Patientinnen und Patienten in verschiedenen Krankheitsstadien (inklusive dem Frühstadium, sogenanntes „klinisch isoliertes Syndrom“), wie auch unterschiedliche Krankheitsverläufen (schubförmige, primär- und sekundär-chronisch progrediente Typen der MS). Eine Übersicht der Studientypen, die wir derzeit konkret untersuchen, finden Sie hier

In jedem Falle können wir die Frage, ob Sie an einer Studie teilnehmen können, nur im Rahmen einer Vorstellung in unserer Sprechstunde vor Ort klären.

Wenn Sie mehr über diese Studien erfahren möchten oder klären wollen, ob Sie für eine Studienteilnahme prinzipiell in Frage kommen, so können Sie sich per e-mail oder telefonisch unter der Nummer 0211-81-18412 an Frau A. Stritzel wenden.




 

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    Workshop beim Tag der Universität:
    Von der Vorstellung zur Entscheidung
    3. Juli 2011
    Hörsaal 2b, 13-14 Uhr

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  •   Patienten mit Multipler Sklerose zur Erprobung neuer Medikamente gesucht