HIV-Ambulanz der
Klinik für Neurologie
Heinrich-Heine-Universität
Postfach 10 10 07
Moorenstr. 5
D-40001 Düsseldorf

Tel.:

0211-8117025

FAX:

0211-8118485

 

neurologische HIV-Ambulanz
MNR-Klinik

Die Arbeitsgruppe “Neuro-AIDS” beschäftigt sich seit 1987 an der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Düsseldorf mit der Frühdiagnostik und Prädiktor- forschung bei der HIV-1-assoziierten Encephalopathie und anderen HIV-1- assoziierten Erkrankungen des zentralen (ZNS) und peripheren (PNS) Nerven- systems.

Seit 1987 wurden in der neurologischen HIV-Ambulanz über 2500 HIV-positive Patienten betreut, der Jahresdurchschnitt liegt zur Zeit bei knapp 800 Patienten.  Patienten regionaler, nationaler und internationaler Herkunft werden in der neuro- logischen HIV-Ambulanz in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit niederge- lassenen Fachkollegen, HIV-Schwerpunkt-Praxen und anderen Kliniken betreut.

Seit Beginn der HIV-Epidemie zu Beginn der achtziger Jahre hat sich die Prognose HIV-infizierter Patienten, insbesondere seit Einführung der Hochaktiven Antiretro- viralen Therapie (HAART) 1996 dramatisch verbessert. Die ständige Weiterent- wicklung der Therapiekonzepte geht mit einer deutlichen Steigerung der Lebens- erwartung einher und ermöglicht vielen Patienten ein weitgehend normales Leben.  Durch diese sehr positive Entwicklung  rücken jedoch andere Aspekte der HIV- Infektion in den Vordergrund. So ist dadurch beispielsweise eine größere Vulnera- bilität bezüglich neurologischer Komplikationen zu verzeichnen, die - nicht adäquat behandelt - zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität führen können. Die neurologische HIV-Ambulanz sieht somit einen ihrer Schwerpunkte in der Pro- phylaxe bzw. Früherkennung neurologischer Systemmanifestationen der HIV- Infektion.

An jedem Werktag stehen den betroffenen Patienten in unserer Ambulanz langjährig erfahrene Mitarbeiter unseres Teams zur Verfügung (Terminabsprachen: siehe Kontakt). Patienten, die nicht deutschsprachig sind, haben die Möglichkeit in Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch oder Portugiesisch behandelt zu werden. Im Rahmen der Prophylaxe oder auch zur Abklärung manifester Beschwerden kann auf verschiedene modernste Verfahren weiterführender Diagnostik zurückgegriffen werden. Sie umfassen neurophysiologische Methoden zur Überprüfung funktioneller Systeme, Liquordiagnostik, neuropsychologische Testung, bildgebende Verfahren und andere (weitere Information: siehe Service).

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